- Arbeitsrecht -
RA Mathias Noll Fachanwalt für Strafrecht Startseite Strafrecht Internetrecht/Filesharing Arbeitsrecht Rechtsprechung Über mich Kontakt/Impressum
© RA Mathias Noll 2016
Arbeitsrecht Das Arbeitsrecht bietet in seiner Vielschichtigkeit und Kompaktheit immer wieder erhebliches  Unsicherheits- und Streitpotential. Arbeitgeber und Arbeitnehmer stehen sich dabei mit ihren  unterschiedlichen Interessen gegenüber. Dies gilt für bestehende, wie beendete  Arbeitsverhältnisse gleichermaßen. Vor allem das Individualarbeitsrecht ist mit vergleichsweise wenigen gesetzlichen Regelungen  ausgestattet. Deshalb kommt neben den ggf. einschlägigen Tarifverträgen, der Rechtsprechung  des Bundesarbeitsgerichts sowie der Landesarbeitsgerichte erhebliches Gewicht zu. So gilt es  hier umso mehr den Überblick zu bewahren und die Rechtsprechung zu kennen. Nur so können  langwierige und oftmals kostenintensive gerichtliche Auseinandersetzungen vermieden oder aber erfolgreich geführt werden.   Ich berate und vertrete seit je her Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleicher Maßen. Die Interessen  und Sichtweisen des jeweils anderen sind mir deshalb bestens vertraut. Zu meinen Tätigkeiten  zählen außergerichtlich insbesondere das Erstellen von individuellen Arbeitsverträgen, deren  Überprüfung, ggf. Anpassung, die Vorbereitung sowie die Abwehr von Abmahnungen und  Kündigungen u.v.m.. Gerichtlich werde ich vor allem im Rahmen von Kündigungsschutzverfahren  sowie Klagen wegen ausstehendem Gehalts/Lohnes (Arbeitsentgelt) mandatiert. A. Arbeitsverträge   Arbeitsverträge unterliegen keinem Formerfordernis. Sie können demzufolge auch mündlich,  sogar konkludent wirksam abgeschlossen werden.  Selbstredend sollten diese zur Vermeidung  von Konflikten sowie zu Beweiszwecken immer schriftlich verfasst werden. Im Übrigen ist der  Arbeitgeber nach dem Nachweisgesetz sogar verpflichtet, spätestens 1 Monat nach Beginn des  Arbeitsverhältnisse, diesen schriftlich zu fixieren und dem Arbeitnehmer auszuhändigen.  Der Arbeitsvertrag sollte mindestens folgende Angaben enthalten:      - den Namen und die Anschrift der Vertragsparteien,      - den Zeitpunkt des Beginns des Arbeitsverhältnisses,     - bei befristeten Arbeitsverhältnissen: die vorhersehbare Dauer des Arbeitsverhältnisses,     - den Arbeitsort oder,        - falls der Arbeitnehmer nicht nur an einem bestimmten Arbeitsort tätig sein soll, einen       Hinweis darauf, dass der Arbeitnehmer an verschiedenen Orten beschäftigt werden kann,      - eine kurze Charakterisierung oder Beschreibung der vom Arbeitnehmer zu leistenden         Tätigkeit, die Zusammensetzung und die Höhe des Arbeitsentgelts einschließlich der       Zuschläge, der Zulagen, Prämien und Sonderzahlungen sowie anderer Bestandteile des         Arbeitsentgelts und deren Fälligkeit,      - die vereinbarte Arbeitszeit,     - die Dauer des jährlichen Erholungsurlaubs,    - die Fristen für die Kündigung des Arbeitsverhältnisses,    - ein in allgemeiner Form gehaltener Hinweis auf die Tarifverträge, Betriebs- oder        Dienstvereinbarungen, die auf das Arbeitsverhältnis anzuwenden sind.  Dies klingt einfach, ist in der Praxis jedoch mit erheblichen Problemen verbunden. In der Regel legt der Arbeitgeber den von ihm vorgefertigten (Standard-)Arbeitsvertrag dem  Arbeitnehmer zur Unterschrift vor. Damit sind die dortigen Regelungen als sog. Allgemeine  Geschäftsbedingungen (AGB´s) zu qualifizieren. Deren Wirksamkeit ist an den §§ 305ff. BGB  unter Beachtung der im Arbeitsrecht geltenden Besonderheiten zu messen. Dies bedeutet, dass  Formulierungen als z.B. benachteiligende oder überraschende Klauseln angesehen werden und  damit unwirksam sein können. Andere Regelungen sind grundsätzlich erlaubt, sofern diese "angemessen" sind. Beispiele Vertragsstrafen Vertragsstrafen dürfen grundsätzlich und abweichend von § 309 Nr. 6 BGB vereinbart werden.  Diese dürfen jedoch nicht unverhältnismäßig hoch sein, was jeweils im Einzelfall zu entscheiden  ist. Ist dies der Fall, so wird die Vertragsstrafe nicht etwa angepasst, wie man meinen könnte,  sondern die Klausel ist insgesamt unwirksam. Eine Vertragsstrafe kommt dann nicht in Betracht. Ausschlussklauseln Ausschlussfristen waren bereits in der Vergangenheit im Arbeitsrecht üblich und weit verbreitet.  Diese sind grundsätzlich auch in Formulararbeitsverträgen zulässig. Es müssen aber bestimmte  Mindestfristen eingehalten werden. Eine einzelvertragliche Ausschlussfrist, die die schriftliche  Geltendmachung aller Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis innerhalb einer Frist von weniger als  3 Monaten ab Fälligkeit verlangt, ist nach dem BAG mit Entscheidung vom 28.09.2005, 5 AZR  52/05 unwirksam. Bei 2-stufigen Ausschlussfristen, mithin einmal außergerichtlich und sodann gerichtlich, beträgt  die Mindestfrist für die gerichtliche Geltendmachung ebenfalls 3 Monate ( BAG vom 25.5.2005, 5  AZR 572/04 und zuletzt am 12.03.2008 zum AZ. 10 AZR 152/07).  Widerrufsvorbehalt Entsprechend des Urteils des Bundesarbeitsgerichts vom 13.04.2010 (Az.: 9 AZR 113/09) ist eine  Klausel, die es dem Arbeitgeber gestattet die Nutzungsüberlassung des auch privat genutzten  Dienstfahrzeugs allgemein aus „wirtschaftlichen Gründen“ zu widerrufen, unwirksam. Diese ist  nur dann zulässig, wenn es für den Widerruf einen sachlichen Grund gibt und der Arbeitnehmer  auch erkennen kann, unter welchen Voraussetzungen er mit einem Widerruf rechnen muss. Sollten Sie Beratungsbedarf haben und/oder eine Vertretung wünschen, so wenden Sie sich  vertrauensvoll an mich. Vereinbaren Sie unverbindlich einen Beratungstermin.   B. Kündigungen  Die Kündigung eines bestehenden Arbeitsverhältnisses ist die "ultima ratio". Während von seiten  des Arbeitnehmers ohne Angabe von Gründen und lediglich unter Einhaltung der Kündigungsfrist  (Ausnahme fristlose Kündigung) das Arbeitsverhältnis beendet werden kann, sind die  Anforderungen an eine wirksame Kündigung seitens des Arbeitgebers um ein Vielfaches höher. I. Schriftform  § 623 BGB nomiert dabei ausdrücklich die Schriftform einer jeden Kündigung, sei diese  ordentlich oder außerordentlich, von Seiten des Arbeitnehmers oder Arbeitgebers. Auch die elektronische Form, etwa per E-Mail oder SMS ist ausgeschlossen. Die geforderte  Schriftform  i.S.d. § 126 BGB wird auch nicht durch ein Telegramm oder ein Telefax gewahrt.   II. Kündigungsgrund  Hinsichtlich des Vorliegens eines Kündigungsgrundes ist zunächts zu fragen, ob das  Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet. Dazu bedarf es gemäß § 23 KSchG der  Feststellung, ob in dem jeweiligen Betrieb regelmäßig mehr als 10 Arbeitnehmer in Vollzeit  beschäftigt werden. Bei der Feststellung der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer sind  teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von nicht  mehr als 20 Stunden mit 0,5 und nicht mehr als 30 Stunden mit 0,75 zu berücksichtigen.  Auszubildende und Leiharbeiter zählen nicht als Arbeitnehmer i.S.d. Gesetzes.  Nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts mit Urteil vom 24.01.2013 zum Az.  2 AZR 140/12 sind nunmehr Leiharbeitnehmer aber dann mitzuzählen, wenn sie regelmäßig im  Unternehmen eingesetzt werden. Liegt die Beschäftigtenzahl bei max. 10 Arbeitnehmern in Vollzeit, so darf die ausgesprochene  Kündigung nicht willkürich, d.h. nicht treuwidrig sein. Dies bedeutet, dass der Arbeitgeber, soweit  im Fall der Kündigung unter mehreren Arbeitnehmern eine Auswahl zu treffen ist, ein durch Art 12  GG gebotenes Mindestmaß an sozialer Rücksichtnahme zu wahren hat (BVerfGE 97, 169). Eine  Kündigung, die dieser Anforderung nicht entspricht, verstößt gegen Treu und Glauben (§ 242  BGB) und ist deshalb unwirksam. Das Vorliegen der Voraussetzungen hat der Arbeitnehmer zu  beweisen. Liegt die Beschäftigtenzahl dagegen regelmäßig über 10 Arbeitnehmern in Vollzeit, so ist das  Kündigungsschutzgesetz anwendbar und eine Kündigung eines Mitarbeiters, welcher länger als 6 Monate beschäftigt war, wesentlich schwieriger. Gemäß § 1 Abs. 1 u.2 KSchG iszt die Kündigung  nämlich dann rechtsunwirksam, wenn sie sozial ungerechtfertigt ist. Sozial ungerechtfertigt ist die  Kündigung, wenn sie - nicht durch Gründe, die in der Person oder       - in dem Verhalten des Arbeitnehmers liegen, oder        - durch dringende betriebliche Erfordernisse, die einer Weiterbeschäftigung     des Arbeitnehmers in diesem Betrieb entgegenstehen,   bedingt ist. Die Kündigung ist auch sozial ungerechtfertigt, wenn in Betrieben des privaten Rechts  die  Kündigung gegen eine Richtlinie nach § 95 des Betriebsverfassungsgesetzes verstößt, der  Arbeitnehmer an einem anderen Arbeitsplatz in demselben Betrieb oder in einem anderen      Betrieb des Unternehmens weiter beschäftigt werden kann und der Betriebsrat oder eine andere  nach dem Betriebsverfassungsgesetz insoweit zuständige Vertretung der Arbeitnehmer aus  einem dieser Gründe der Kündigung innerhalb der Frist des § 102 Abs. 2 Satz 1 des  Betriebsverfassungsgesetzes schriftlich widersprochen hat, wenn die Weiterbeschäftigung des  Arbeitnehmers nach zumutbaren Umschulungs- oder Fortbildungsmaßnahmen oder eine  Weiterbeschäftigung des Arbeitnehmers unter geänderten Arbeitsbedingungen möglich ist und  der Arbeitnehmer sein Einverständnis hiermit erklärt hat. Der Arbeitgeber hat die Tatsachen zu beweisen, die die Kündigung bedingen.  Ist einem Arbeitnehmer aus dringenden betrieblichen Erfordernissen gekündigt worden, so ist die Kündigung trotzdem sozial ungerechtfertigt, wenn der Arbeitgeber bei der Auswahl des  Arbeitnehmers       - die Dauer der Betriebszugehörigkeit,        - das Lebensalter,       - die Unterhaltspflichten und        - die Schwerbehinderung des Arbeitnehmers   nicht oder nicht ausreichend berücksichtigt hat.    Der Arbeitnehmer hat die Tatsachen zu beweisen, die die Kündigung als sozial  ungerechtfertigt erscheinen lassen. III. Kündigungsfrist  1. Fristlose Kündigung  Gemäß § 626 kann das Arbeitsverhältnis von jedem Vertragsteil aus wichtigem Grund ohne  Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden, wenn Tatsachen vorliegen, auf Grund derer  dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung  der Interessen beider Vertragsteile die Fortsetzung des Dienstverhältnisses bis zum Ablauf der  Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung des Dienstverhältnisses nicht  zugemutet werden kann.  Die Kündigung kann nur innerhalb von zwei Wochen erfolgen. Die Frist beginnt mit dem  Zeitpunkt, in dem der Kündigungsberechtigte von den für die Kündigung maßgebenden  Tatsachen Kenntnis erlangt. Der Kündigende muss dem anderen Teil auf Verlangen den  Kündigungsgrund unverzüglich schriftlich mitteilen. 2. Fristgerechte (ordentliche) Kündigung  Gemäß § 622 BGB kann das Arbeitsverhältnis eines Arbeiters oder eines Angestellten  (Arbeitnehmers) mit einer Frist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats  gekündigt werden. Für eine Kündigung durch den Arbeitgeber beträgt die Kündigungsfrist, wenn das  Arbeitsverhältnis in dem Betrieb oder Unternehmen         2 Jahre bestanden hat, einen Monat zum Ende eines Kalendermonats,          5 Jahre bestanden hat, zwei Monate zum Ende eines Kalendermonats,          8 Jahre bestanden hat, drei Monate zum Ende eines Kalendermonats,        10 Jahre bestanden hat, vier Monate zum Ende eines Kalendermonats,        12 Jahre bestanden hat, fünf Monate zum Ende eines Kalendermonats,        15 Jahre bestanden hat, sechs Monate zum Ende eines Kalendermonats,        20 Jahre bestanden hat, sieben Monate zum Ende eines Kalendermonats.  Bei der Berechnung der Beschäftigungsdauer werden Zeiten, die vor der Vollendung des 25.  Lebensjahrs des Arbeitnehmers liegen, nicht berücksichtigt.   3. Probezeit   Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das  Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.    4. Abweichende Vereinbarungen     Von den vorgenannten Kündigungsfristen kann durch Tarifvertrag etwas anderes vereinbart  werden. Einzelvertraglich kann i.d.R. keine kürzere als die oben genannten Kündigungsfristen  vereinbart werden.   Für die Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitnehmer darf keine längere Frist  vereinbart werden als für die Kündigung durch den Arbeitgeber.  IV. Frist zur Einlegung einer Kündigungsschutzklage § 4 KSchG    Will ein Arbeitnehmer geltend machen, dass eine Kündigung sozial ungerechtfertigt oder aus  anderen Gründen rechtsunwirksam ist, so muss er innerhalb von   3 Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung   Klage (sog. Kündigungsschutzklage) beim zuständigen Arbeitsgericht auf Feststellung erheben,  dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist.   V. Abfindungen wegen Kündigung  1. § 1a KSchG Abfindungsanspruch bei betriebsbedingter Kündigung  Kündigt der Arbeitgeber wegen dringender betrieblicher Erfordernisse und erhebt der  Arbeitnehmer bis zum Ablauf der Frist des § 4 Satz 1 (3 Wochen) keine Klage auf Feststellung,  dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist, hat der Arbeitnehmer mit dem  Ablauf der Kündigungsfrist Anspruch auf eine Abfindung.  Aber ganz wichtig:  Der Anspruch setzt den Hinweis des Arbeitgebers in der Kündigungserklärung voraus, dass die  Kündigung auf dringende betriebliche Erfordernisse gestützt ist und der Arbeitnehmer bei  Verstreichenlassen der Klagefrist die Abfindung beanspruchen kann. Die Höhe der Abfindung beträgt 0,5 Monatsverdienste für jedes Jahr des Bestehens des  Arbeitsverhältnisses. Bei der Ermittlung der Dauer des Arbeitsverhältnisses ist ein Zeitraum von  mehr als sechs Monaten auf ein volles Jahr aufzurunden.    2. § 9 Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch Urteil des Gerichts, Abfindung des  Arbeitnehmers Stellt das Gericht fest, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist, ist  jedoch dem Arbeitnehmer die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht zuzumuten, so hat das  Gericht auf Antrag des Arbeitnehmers das Arbeitsverhältnis aufzulösen und den Arbeitgeber zur  Zahlung einer angemessenen Abfindung zu verurteilen. Die gleiche Entscheidung hat das Gericht auf Antrag des Arbeitgebers zu treffen, wenn Gründe vorliegen, die eine den Betriebszwecken  dienliche weitere Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht erwarten  lassen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber können den Antrag auf Auflösung des Arbeitsverhältnisses  bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung in der Berufungsinstanz stellen. Das  Gericht hat für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses den Zeitpunkt festzusetzen, an dem es bei  sozial gerechtfertigter Kündigung geendet hätte.  Dieser Fall ist in der Praxis eher selten.  3. Abfindungen in der Praxis  Im der Praxis werden Abfindungen entweder in einem Sozialplan festgelegt oder aber im  gerichtlichen Verfahren quasi als Kompensation des Prozessrisikos gezahlt. Denn sollte sich nach Monaten oder gar Jahren in I. oder II. Instanz herausstellen, dass die  Kündigung unwirksam war, so muss der Arbeitgeber den entgangenen Verdienst nachzahlen. Der Arbeitnehmer muss sich auf das Arbeitsentgelt, das anrechnen lassen, was er durch  anderweitige Arbeit verdient hat, was er hätte verdienen können, wenn er es nicht böswillig  unterlassen hätte, eine ihm zumutbare Arbeit anzunehmen, was ihm an öffentlich-rechtlichen  Leistungen infolge Arbeitslosigkeit aus der Sozialversicherung, der Arbeitslosenversicherung, der  Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch oder der Sozialhilfe  für die Zwischenzeit gezahlt worden ist. Diese Beträge hat der Arbeitgeber der Stelle zu  erstatten, die sie geleistet hat. 
Zurück Zurück Arbeitsrecht